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Pilsner Region - Norden

 

Háj

Háj („Hain“) ist ein Naturschutzgebiet (11,31 ha) mit Resten von natürlichen Eichen-Buchenwälder auf algomischen und Spilitböden. .

Malochs Alpinum (benannt nach F. Maloch, tschechisch: Malochova Skalka)

Das Alpinum findet man am linken Ufer des Flusses Berounka (deutsch Beraun) unweit des Dorfes Druztová im Kreis Pilsen-Nord. Geschützt wird hier die thermophile Flora (z.B. Kalk-Blaugras), die es in drei Spilit-Steingärten im Gewächs eines Eichen-Buchenwaldes auf einem steilen, westlich orientierten Abhang gibt. Es wurde 1970 zum Naturdenkmal wurde erklärt.

Naturpark Obere Beraun (tschechisch Horní Berounka)

Der Naturpark Obere Beraun (tschechisch Horní Berounka) – mit einer Fläche von 10. 100 ha – wurde entlang des Oberlaufs des Flusses Berounka (Beraun) zum Schutz von Natur-, Kultur- und historischen Werten landschaftlichen Charakters gegründet. Der Fluss Berounka, der durch den Zusammenfluss von den Quellflüssen Mže (Mies), Radbuza (Radbusa), Úhlava (Angel) und Úslava (Uslawa) entsteht, ist der größte Zufluss von Vltava (Moldau). Beim Durchfließen durch den Naturpark Obere Beraun trennt das tief eingeschnittene Tal unterschiedliche Landschaftstypen – die Rakonitzer Ebene (Rakovnická plošina) vom Massiv des Gebirges Brdy ab. Es entsteht ein Kontrast zwischen den romantischen Landschaftsszenerien – Täler mit verschiedenen Biegungen und Felsen – und den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Es handelt sich insbesondere um Teile des mäandernden Flusses unter dem Hügel Bílá Hora (Weißer Berg) und der Anhöhe Chlum (416 m ü.NN) bis zur Burgruine Věžka (Türmchen), um den Mäander bei Liblín, um das Gebiet zwischen der Burgruine Libštejn (Liebstein) und dem Zusammenfluss mit Střela (deutsch: Schnella) und um das Gebiet zwischen dem Tal Liblín und der Mühle Lejskův Mlýn mit den Felsen Třímalské skály und der Burgruine Krašov.

www.radnicko.cz

Der See Hromnické jezírko

Der See Hromnické jezírko, genannt auch Roter See, mit aggressivem Schwefelwasser entstand durch die Überschwemmung einer Vitriolschiefergrube. Der 15 m tiefe See mit Abmessungen 190 x 130 m ist ein Natur- und technisches Denkmal mit einer Fläche von 12,2 ha. In dessen Umgebung gibt es graue Halden – Übrigbleibsel" aus Anfangszeiten der chemischen Industrie auf dem tschechischen Gebiet. In den Jahren 1807 – 1898 wurde hier rauchende Schwefelsäure (Oleum) produziert, die zur Herstellung von Phosphor, Farbstoffen, Reinigung von Mineralölen u. a. verwendet wurde.

Kozelka

Der Hügel Kozelka ist ein Tafelberg (660 m ü. NN) und zugleich Bestandteil des Tafelbergs Doubravický vrch. Man findet ihn im Hügelland Manětínská vrchovina unweit von der Gemeinde Nečtiny. Das Naturschutzgebiet (33,12 ha) erstreckt sich auf dem Tafelberg mit einem flachen Sattel als Rest des tertiären Vulkanismus mit Erdrissen, Erdfällen, Felsentürmen, Pyramiden. Schottergelände mit thermophiler Vegetation. Übungsklettersteige.

Der Wald „Kyjovský les“

Das malerische Tal des Baches Chotíkovský potok mit bizarren Felsengebilden – erodiert in kaolinitischen Sandsteinen und Arkosen. Der Felsen „Malesická skála“ (0,01 ha) ist ein Kulturdenkmal, es ist eine eigenartige Felsenpyramide auf Karbonsedimenten unweit von der Gemeinde Malesice.

Der See „Odlezelské jezero“

Der See entstand beim Hochwasser im Jahre 1872 im Zusammenhang mit dem Bau der Eisenbahnlinie Pilsen – Saaz (Plzeň – Žatec) durch den Erdrutsch des Felsenabhangs ins Tal des Bachs Mladotický potok. Es handelt sich um ein Naturdenkmal mit einer Fläche von 68,30 ha.

Příšovská homolka

„Příšovská homolka“ ist ein Naturdenkmal auf einer Fläche von 0,48 ha. Es handelt sich um den Rest des südlichsten Vulkans in Tschechien, der im jüngeren Tertiär entstand. Der 22 m hohe Vulkanhügel besteht aus Vulkanasche, Trasszement und vulkanischen Breccien.

Střela

Střela heißt das größte Naturschutzgebiet (314,21 ha) mit einem canonartigen Tal und dem mäandernden Fluss Střela (Schnella) in Westböhmen. Auf den steilen Abhängen gibt es natürliche Schuttgewächse und eine wohl erhaltene thermophile Vorgebirgsflora. Das in Schiefern tief eingeschnittene Tal mit einem kataraktartigen Fluss hat einen außerordentlichen Landschaftswert.

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