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Pilsner Region - Süden

 

Burgruine Radyně (deutsch Karlskrone)

Es handelt sich um eine ausgedehnte Ruine einer ursprünglich gotischen Wachtburg auf dem Hügel Radyně (576 m ü. NN). Die Burg wurde von Karl IV. im Jahre 1356 zum Schutz der Grenze und der Handelspfade nach Bayern gegründet. Nach dem Jahr 1521 wurde die Burg verlassen. Der Burgturm wurde zum Aussichtsturm (Blick auf das ganze Pilsner Becken) adaptiert.

Zámek Kozel – Šťáhlavy (deutsch Waldschloss)

Schloss Kozel war ursprünglich ein Waldschloss (so heißt es auch auf Deutsch), das im klassizistischen Stil nach den Entwürfen von V. Haberditz erbaut wurde. Ein schlichtes vierflügeliges einstöckiges Gebäude, im Innenraum gibt es Wandgemälde von A. Tuvora aus den Jahren 1787 bis 1788. Weitere Gebäude aus dem 18. Jahrhundert (I. Palliardi), z.B. eine Reitschule (Ausstellungen von Kunstwerken) und eine Kapelle (rituelle Zwecke, ein Konzertsaal und Zeremonienhalle). Das Schlossgelände ist von einem englischen Park (40 ha) aus den Jahren 1870-1890 umgeben (stufenweise Renovierung im Sinne einer naturlandschaftlichen Gestaltung nach Vorstellungen des Schlossgärtners F. X. Franc).

www.zamek-kozel.cz

Schloss Nebílovy (deutsch Nebillau)

Schloss Nebílov ist ein in Tschechien einzigartiger, wienerisch anmutendes Barockschloss aus dem Jahre 1706 (Baumeister J. Auguston nach einem Entwurf von J. L. Hildebrandt). Zwei Schlossgebäude einander gegenüber – auf einer länglichen Achse des Vorhofs, an den Seiten passierbare Arkandengalerien. In den Schlossinnenräumen gibt es eine romantische Ausmalung aus den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts von A. Tuvora. Genannt oft „Blumenschloss“ – auf dem historischen Mobiliar gibt es Blume als das meistverbreitete Motiv. Eine Sammlung von Blumenlüstern venezianischen Typs aus handgemeißeltem Glas.

www.cestujme.cz/Nebilovy

Schloss in Dolní Lukavice (deutsch Unter Lukawitz)

Eine Festung aus dem 13. Jahrhundert wurde im Jahre 1708 nach einem Entwurf von J. Auguston zum barocken Schloss umgebaut. In der Schlosskapelle gibt es ein großes Fresko von F. J. Lux. Die frühbarocke plastische Dekoration stammt von L. Widman. Ein Park aus dem 18. Jahrhundert (J. F. Schor) mit einer plastischen Dekoration und eine Fasanerie. In den Jahren 1759-1760 lebte und komponierte hier F. J. Haydn als Kapellmeister des Grafen Morzin. Das Schloss ist unzugänglich.

www.dolni-lukavice.cz 

Schloss in Lužany

Renaissanceschloss an der Stelle einer Festung aus dem 13. Jahrhundert. Seit 1867 war Besitzer des Schlosses ein Architekt von Weltrang – der aus Přeštice stammende Josef Hlávka. Das Schloss wurde nach seinen Entwürfen in den Jahren 1886-1887 im Neorenaissence-Stil umgebaut. Die Dekoration der Kapelle mit byzantischen Elementen kommt von K. Jobst. Im Schloss gibt es bildende Werke von M. Švabinský, J. Mařák, V. Brožík, L. Schmidt, J.V. Myslbek, L. J. Šaloun, F. Ondrůšek und P. Wagner. Erhalten sind die historischen Innenräume und der Schlosspark.

Schloss in Spálené Poříčí (deutsch Brennporitschen)

UrsUrsprünglich eine ältere Festung, die im Jahre 1617 zu einem vierflügeligen einstöckigen Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Es wurde mit Graffiti geziert und in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch einen neogotischen Turm ergänzt. Im Vorhof sind zwei Renaissance-Portale zu sehen. Heute ist in dem Gebäude eine kirchliche Schule untergebracht. 

www.spaleneporici.cz 

Zelená hora

Schloss Zelená Hora („Grüner Berg“) wurde in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts vom Adelsgeschlecht Sternberg an der Stelle einer ehemaligen Burg erbaut. Im Jahre 1680 verweilte hier der Jesuitenschriftsteller Bohuslav Balbín und später hielt sich hier auch Kaiser Josef II. auf. Gefunden wurde hier die sog. Grünberger Handschrift (tschechisch Rukopis zelenohorský). Das Schloss wurde vor allem dank dem Buch und Film Černí baroni (wörtlich „Schwarze Baronen“) bekannt. Zurzeit in Renovierung, Zugang gelegentlich.

www.zelenahora.cz

Schloss Žinkovy

Das ursprünglich barocke Schloss aus dem 17. Jahrhundert wurde in den Jahren 1896 und 1916 im neogotischen Stil umgebaut. Eine neogotische Front mit Türmen im Stil der französischen Burgarchitektur, Arkaden und Wappen der Besitzer. Der anliegende Park stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Zurzeit unzugänglich – im privaten Besitz.

www.zinkovy.advice.cz

 

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