Zu welchen Veranstaltungen im Winter nach Pilsen?

Die Saison der Open Air-Veranstaltungen beginnt schon im März. Zwar beginnt sie zögerlich, aber sicher kann man sich auf etwas freuen: Zu Spezialitäten aus aller Welt lädt Sie der DEPO Streetfood Markt ein. Das Festival „Blik Blik“ stellt Pilsen in einem unbekannten aber angenehmen Licht dar. Als Auftakt der Kultur darf man die Smetanatage und vieles mehr bezeichnen.

Plzeň Zima Mlýnská Strouha Černá Věž

VERANSTALTUNGEN

Das internationale Festival nicht nur der ernsten Musik gehört zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen der Stadt Pilsen. Die Pilsner Philharmonie lädt bedeutende Persönlichkeiten aus der in- und ausländischen Künstlerszene ein. Die Organisatoren haben für dieses Jahr ein buntes Programm zusammengestellt, in dem auch Starsolisten auftreten. Nach Pilsen kommen somit im Verlauf der Monate Februar und März beispielsweise die Sopranistin Sophia Burgos und die Harfistin Jana Boušková in Begleitung der Pilsner Philharmonie.

Dutzende von Minibrauereien nicht nur aus Tschechien bietet das Festival Brewstock auf dem Gelände des Kulturzentrums DEPO2015. Hier wird Bier ausnahmslos in Gläser gezapft und man kann sich auf klassische Biersorten sowie speziellere Kreationen freuen. Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die diesjährige erste Ausgabe des beliebten Festivals des Streetfoods findet am dritten Märzwochenende im DEPO2015 statt. Sie können dort Spezialitäten von Fast Food aus der ganzen Welt kosten.

Einen Spaziergang durch das romantische nächtliche Pilsen können Sie zu jeder Jahreszeit erleben, aber die Atmosphäre des Lichtkunstfestivals nur einmal pro Jahr. Dieses Mal blinkt und flimmert das Stadtzentrum auf der Strecke vom Kulturzentrum DEPO2015 über den Platz der Republik bis zum Biermuseum.  Mehr als 15 Lichtinstallationen innen und außen bereichern die Stadt.

AUSSTELLUNGEN

Machen Sie sich auf zu den Besichtigungen der architektonisch einzigartigen  Inneneinrichtungen, die von Adolf Loos geschaffen wurden und die einen interessanten Einblick in die Lebensgewohnheiten der jüdischen Gemeinschaft in Pilsen ermöglichen. Sie können sich das Brummel-Haus oder die Wohnungen der Familien Kraus und Vogl aussuchen. Die Besichtigungen finden freitags oder samstags statt. Eintrittskarten muss man vorher im Touristeninformationszentrum oder auf den Webseiten www.adolfloosplzen.cz kaufen.

Das Westböhmische Museum erinnert mit einer retroperspektivischen Ausstellung an das 100-jährige Jubiläum zu dem in Pilsen geborenen Fotografen Vilém Heckel. Diese bringt dem breiten Publikum weit entfernte Gipfel und vergessene Ecken der Welt näher. Besucher der Ausstellung können sich nicht nur Bilder von allen seinen Tätigkeiten ansehen, sondern haben auch die Möglichkeit, seinen Lebensweg zu verfolgen und zwar mittels Familienfotografien und der Ausstellung seiner persönlichen Habseligkeiten.

Liebhaber romantischer Landschaftsmalerei freuen sich sicherlich auf die Ausstellung „Von der Akademie in die Natur“ in der Westböhmischen Galerie, welche die Hauptzentren der Landschaftsmalereischulen in Mitteleuropa vorstellt. Im Ausstellungssaal Masné krámy (Fleischbänke) können Sie wertvolle naturalistische Werke von ausländischen und tschechischen Künstlern betrachten, zum Beispiel von Julius Mařák, Václav Brožík und Vojtěch Hynais. Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung sind Workshops für Kinder und Erwachsene.

Die Ausstellung „Ohne Bedenken. Papier brennt!“ in der Galerie der Stadt Pilsen zeigt ein Sammelsurium von Zeichnungen  und Papierarbeiten von unterschiedlichen Techniken und verschiedenen Künstlern aus mehreren Generationen seit den 60er Jahren. Die Arbeiten unterscheiden sich auch vom Format her. Bestandteil der Ausstellung sind begleitende Workshops und Bastelwerkstätten für die Öffentlichkeit.

Die Westböhmische Galerie stellt im Ausstellungssaal „13“ ihren ersten komplexen Blick auf die Pilsener Architektur zur Zeit der Ersten Republik vor und gleichzeitig auch den unikaten urbanistischen Prozess, den die Stadt durchlief. Ein Teil der Ausstellung sind wertvolle Dokumente, Baumodelle, eine der ersten Neonwerbungen, Fotografien und Ausschnitte von zeitgenössischen Filmen. Die Besucher sehen auch den eigenen Arbeitstisch des Architekten Karel Lhota, der ein Mitarbeiter von Adolf Loos war.