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Was sollte bei einer Besichtigungstour auf keinen Fall fehlen?

Eine Stadtbesichtigung beginnt man am besten auf dem Platz der Republik/ Náměstí Republiky, einem der größten erhaltenen mittelalterlichen Marktplätze in Europa. Hier können Sie das Renaissance-Rathaus besichtigen, den Turm der St.-Bartholomäus-Kathedrale besteigen (301 Treppen) und reich verzierte Bürgerhäuser bewundern. Außerdem können Sie das Puppenmuseum mit seiner wertvollen Sammlung historischer Puppentheater und das Volkskundemuseum besuchen.

Von der südwestlichen Ecke des Platzes erblickt man die Zwiebeltürme der Großen Synagoge, der drittgrößten weltweit. Von der Synagoge aus kann die Tour entlang der Peripherie des historischen Stadtkerns durch den städtischen Gartenring fortgesetzt werden. Es geht vorbei am Gebäude des Großen Theaters im Stil der Neurenaissance, am Bürgerlichen Vereinshaus im Jugendstil und einem als „Branka“ (Pforte) bezeichneten Ort – einem Empire-Bau an der Stelle eines ursprünglichen mittelalterlichen Tores. Von den Kopecký-Gärten/Kopeckého sady lohnt sich ein kleiner Abstecher durch die Straße Františkánská zum Museum für Kirchenkunst im Franziskanerkloster. In dieser Oase der Ruhe inmitten der westböhmischen Metropole sind wahre Schätze der Kirchenkunst ausgestellt, u. a. das Gemälde „Madonna von Pollin“ von Lucas Cranach dem Älteren.

Im Westböhmischen Museum im südöstlichen Zipfel des historischen Stadtkerns verdienen vor allem das städtische Zeughaus mit einer europaweit bedeutenden Sammlung gotischer Feuerwaffen und ständige Expositionen aus der Geschichte Pilsens Ihre Aufmerksamkeit. Den östlichen Teil des Gartenrings ziert die Statuengruppe der beiden aus Pilsen gebürtigen weltberühmten Marionetten Spejbl und Hurvínek. Durch einen Laubengang aus Rosen kommt man an eine als „Proluka“ (Lücke) bekannte Stelle, die Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen ist. Beachtenswert auch das großflächige Wandbild Theatrum Mundi an der Fassade eines der Häuser, das bedeutende Pilsener Persönlichkeiten zeigt. Vorbei am Gebäude der mittelalterlichen Fleischbänke (heute ein Ausstellungssaal der Westböhmischen Galerie) gelangt man zur Prager Brücke, die den Mühlgraben überspannt, einen romantischen See inmitten einer arklandschaft.

Von hier erreicht man über die Straße Pražská, vorbei am berühmten Restaurant U Salzmannů, wieder den Platz der Republik oder kann noch das nahe gelegene Brauereimuseum mit der Pilsener historischen Unterwelt besichtigen. Über den befestigten Weg um den Mühlgraben ist die berühmte Brauerei Plzeňský Prazdroj in 15 Gehminuten bequem erreichbar. Die besichtigung der Brauerei dauert ca. eine Stunde und beinhaltet die traditionellen und modernen Betriebsstätten.
Das weltbekannte Bier direkt vom Eichenfass kann hier auch verkostet werden.

St.-Bartholomäus-Kathedrale