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Die Westböhmische Galerie präsentiert die Prachtstücke ihrer Sammlungen - die Arbeit der Kunst-Kontrahenten Filla und Kubišta

Die Westböhmische Galerie hat ihr stärkstes Geschütz aufgefahren. Mittels der Ausstellung „Filla-Kubišta. Ein Pilsner Disput“ wird auf die Kraft von Synergie und Kontrast ausgezeichneter bildnerischer Persönlichkeiten verwiesen, die eine ganze Generation weiterer Künstler beeinflusst haben. Die Sammlung der Westböhmischen Galerie, die sich auf bildende Kunst von der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts konzentriert, wird für eine der bedeutendsten in der tschechischen Republik gehalten. Exzellente Kollektionen an Arbeiten dieser zwei erstklassigen Vertreter der Moderne Bohumil Kubišta (1884-1918) und Emil Filla (1882 – 1953) gehören zu ihren Juwelen.

Daran, dass dank der beiden Autoren die tschechische Kunstszene eine außergewöhnliche Neuerfindung durchlebte, besteht kein Zweifel. Die Ausstellung zeigt allerdings auch die Zusammenhänge, die nicht so bekannt sind - vor allem die Tatsache, dass beide Künstler unverblümt einen Wettstreit um die Anerkennung als führende Künstlerpersönlichkeiten führten. Es ist deshalb interessant zu verfolgen, wie und wie weit die gegenseitige Rivalität der beiden Künstler nicht nur ihr eigenes Schaffen, sondern auch das der Künstler ihrer Richtung und Generation (Georg Kars, Otto Gutfreund, Josef Čapek, Jan Zrzavý, Václav Špála oder Antonín Procházka) voran gebracht hat.

Die kreative graphische Umsetzung der Ausstellung, die zu jeder Etappe der Werke beider Autoren die konkreten Beziehungen in den Künstler-Kommunitäten miteinbindet, holt Sie direkt in den Künstlerdialog zweier Persönlichkeiten hinein - Sie werden dessen Bestandteil und haben die Möglichkeit unmittelbar wahrzunehmen, wie dieser Dialog ihre Arbeit beeinflusste, veränderte und voranbrachte. Die Ausstellung „Filla-Kubišta. Ein Pilsner Disput“ können Sie in den Ausstellungshallen der Fleischbänke bis zum 29. 9. 2019 besichtigen. Geöffnet ist außer montags jeden Tag von 10 bis 18 Uhr.